Samstag, 21. April 2018

Rezension #2 Die Nightingale Schwestern: Freundinnen fürs Leben - Donna Douglas


Hallo ihr Lieben, 

Dieses gute Stück hier habe ich soeben beendet. Eine nette Booktuberin hat mich darauf gebracht, dieses Buch in die Hand zu nehmen. Ich wurde richtig angefixt es zu lesen. 


Die Details:


London, 1934. Das berühmte Nightingale Hospital sucht neue Krankenschwestern. Unter den Kandidatinnen sind drei junge Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Während Dora aus ärmlichen Verhältnissen stammt, ist Millie eine waschechte Aristokratin, die lieber etwas Sinnvolles tut, als sich einen Ehemann zu suchen. Helen dagegen leidet unter ihrer dominanten Mutter, vor der sie ein Geheimnis verbirgt. Doch welche von ihnen hat das Zeug dazu, eine echte Nightingale-Schwester zu werden?

Meine Meinung:

Wie man vom Inhalt schon heraushören kann, ist dieses Exemplar ein historischer Roman. Dadurch, dass ich momentan so viele historisch angehauchte Serien anschaue (mehr dazu bald unter der Rubrik "Ertappt in Serie"), habe ich mich auch mal an historische Romane getraut. 


Normalerweise würde ich sagen, dass dieses Genre überhaupt nichts für mich ist, da auch ich gewisse Vorurteile hatte. Die Cover sehen nicht immer besonders schön aus, und der Schreibstil ist wahrscheinlich auch ziemlich altbacken. 


Der super lockere Schreibstil der Autorin jedoch hat mich eines besseren gelehrt. Sicher, dieses Buch ist vielleicht kein "Hardcore Historischer Roman", aber für den Einstieg sicher geeignet.


Die Geschichte handelt um drei junge Frauen, die eine Ausbildung im berühmten Nightingale Hospital in London starten möchten. Ich selber habe nichts mit dem Beruf der Krankenschwester zu tun, ich bin keine Krankenschwester, noch habe ich mir jemals große Gedanken über die Tätigkeit gemacht. 


Donna Douglas beschreibt total spannend, mit Romantik und Drama, den Alltag einer Krankenschwester in den 30er Jahren. Es geht aber nicht nur um deren Arbeit, sondern auch um die Entwicklung der jungen Frauen, der Findung ihrer Selbst, Familie, Freunde und Liebe. Wie ein "normaler" Roman würde ich sagen.


Die Geschichte wird von mehreren Personen dieses Krankenhauses erzählt. Eigentlich mag ich es nicht, wenn die Handlung in mehrere Personen aufgesplittet ist, aber wieder einmal konnte mich dieses Buch davon überzeugen. 


Ich finde, jeder sollte dieses Buch lesen, der mal ein anderes Genre ausprobieren möchte, denn dazu ist es zu 100% geeignet. Ich für meinen Teil, werde die Reihe weiter verfolgen und habe schon Teil zwei neben meinem Bett liegen. 




5/5 ☆


Donnerstag, 19. April 2018

Rezension #1 Berühre Mich. Nicht - Laura Kneidl



Hallo ihr lieben und Willkommen zu meiner ersten Rezension! 

Ich habe nicht umsonst Laura Kneidl´s Buch "Berühre Mich. Nicht" dafür gewählt. Ich habe es vor einigen Wochen beendet, und muss sagen: Es ist völlig anders! 


Aber jetzt erstmal von Anfang. 


Am Freitag, den 2. März war ich in Stuttgart im Buchhaus Wittwer, auf einer Lesung von Laura Kneidl und Bianca Iosivoni - bekanntlich gute Freundinnnen, was ich meiner Meinung nach total cool finde. 


Bis dato habe ich noch von beiden Autorinnen nichts gelesen, habe aber Lauras Buch mitgenommen, um es von ihr signieren zu lassen.(Biancas natürlich auch)


Ich war so begeistert von der Lesung, dass ich danach sofort mit ihrem Buch anfangen musste. 


Hier mal zu den Details: 



Sie dachte, dass sie niemals lieben könnte. Doch dann traf sie ihn ... 
Als Sage in Nevada ankommt, besitzt sie nichts - kein Geld, keine Wohnung, keine Freunde. Nichts außer dem eisernen Willen, neu zu beginnen und das, was zu Hause geschehen ist, zu vergessen. Das ist allerdings schwer, wenn einen die Erinnerungen auf jedem Schritt begleiten und die Angst immer wieder über einen hereinbricht. So auch, als Sage ihren Job in einer Bibliothek antritt und dort auf Luca trifft. Mit seinen stechend grauen Augen und seinen Tätowierungen steht er für alles, wovor Sage sich fürchtet. Doch Luca ist nicht der, der er auf den ersten Blick zu sein scheint, und als es Sage gelingt, hinter seine Fassade zu blicken, lässt dies ihr Herz gefährlich schneller schlagen ... 



Das hört sich doch mega an, oder? 


Meine Meinung: 


Tatsächlich habe ich ziemlich lange für dieses Buch gebraucht. Das lag aber nicht daran, dass es schlecht oder langweilig war, sondern dass ich einfach wenig Zeit hatte und zwischendrin noch eine Leseflaute. 


Irgendwann habe ich dann aber die Kurve bekommen, und konnte dann davon nicht mehr loslassen. Es hat so einen lockeren und schönen Schreibstil, man kann es nur verschlingen! 


Außerdem ist es nicht irgendein New Adult Buch, es ist, trotz das es in diesem Genre fällt, ganz "neu denkend". 


Zwar weist es die typische "ich fliehe vor meiner Vergangenheit, ziehe um, und gehe zur Uni" Masche auf, aber Laura Kneidl´s Story ist viel tiefgründiger als das. 


Wie schon im Klappentext erwähnt, hegt Sage eine unglaubliche Angst. Diese wird super glaubhaft und realistisch beschrieben. Manchmal war es für mich sogar ein bisschen zu viel des Guten. 


Alle Charaktere sind unglaublich liebenswert, man würde am Liebsten mit ihnen befreundet sein. 


Als ich zum Ende hin kam, dachte ich "Oh nein, ich will nicht das es zu Ende ist". Dieser Gedanke sagt eigentlich schon alles, oder? :) 


Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr ein Buch zuklappt, und ihr einfach nicht mehr wisst, was ihr mit euch anfangen sollt? Genau dieses Gefühl hatte ich. Ich habe einfach nur gedacht: "Ich muss unbedingt den zweiten Teil lesen *-*" 


Hoffentlich wird dieser mich genauso begeistern wie Teil eins. 




5/5 ☆
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